(Über uns)
Über uns
Ein Berliner Designstudio für Objekte, Räume, Marken und digitale Systeme. Erst das, was heute entsteht, dann die Geschichte dahinter.
(Heute)
e27 ist ein Designstudio in Berlin-Tiergarten. Seit über drei Jahrzehnten gestalten wir Produkte, Leuchten und Möbel, Erscheinungsbilder, Websites und Räume, oft für dieselben Auftraggeber über viele Jahre.
Geführt wird das Studio von Hendrik Gackstatter und Fax Quintus. Im Team arbeiten Grafiker, Produktdesigner und Entwickler zusammen, so dass eine Disziplin die andere anregt.
Seit über zwanzig Jahren gestaltet e27 den Auftritt des Deutschen Filmpreises und der Deutschen Filmakademie und begleitet Marken wie Marc O’Polo. Für 25hours Hotels, die IBA Thüringen und das Studio Daniel Libeskind entstanden Räume, Ausstellungen und Websites.
- Deutscher FilmpreisErscheinungsbild des nationalen Filmpreises, seit 2005
- Deutsche FilmakademieVisuelle Kommunikation, seit 2004
- Marc O’PoloCorporate Design für die Modemarke, seit 2012
- Ziegler FilmErscheinungsbild der Produktionsfirma, seit 1999
- dffbCorporate Design der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, seit 2015
- 25hours HotelsConcierge in Hamburg, Fahrradtrucks in Zürich und Düsseldorf
- Studio Daniel LibeskindArchitekturkommunikation und Website
- IBA ThüringenErscheinungsbild der Internationalen Bauausstellung, 2017
- SCALA für Müller MöbelRegalsystem, German Design Award 2019
(Arbeitsweise)
- 01
Was soll ein Ding leisten?
Am Anfang steht die Funktion: was ein Objekt, eine Marke oder eine Website tun muss, und welcher Mechanismus das auch anders lösen könnte.
- 02
Neu definieren statt neu erfinden
Neue Entwürfe entstehen oft durch Umwidmung. Vorbilder finden sich auf der Straße und auf Flohmärkten, in vergessenen Dingen mit klugen Funktionsprinzipien.
- 03
Erst das Konzept
Gestaltet wird zum Schluss. Davor klären wir in der Runde, was ein Auftraggeber tatsächlich braucht.
- 04
Auch Grafik wird benutzt
Ein Erscheinungsbild ist ein Werkzeug, das über Jahre funktionieren muss. Unsere Corporate Designs haben deshalb immer ein spielerisches Element, mit dem man weiterarbeiten kann.
(Menschen)
Fax Quintus
Multimedia, Systeme und virtuelle Räume
Industriedesigner, Diplom 1996 mit VERA, einem virtuellen Rehabilitationssystem. Er arbeitete für Roericht Produktgestaltung, Pixelpark New Media und das Fraunhofer IPK und forschte 1998 an einer virtuellen Rekonstruktion des historischen Friedrichswerder.
Hendrik Gackstatter
Fotografie, Kommunikation und digitale Entwicklung
Seit 1997 Partner im Studio, so die Chronik im Manuskript; das PAGE-Porträt von 2011 nennt ihn unter den Gründern. Sein Schwerpunkt liegt auf Kommunikation und digitaler Entwicklung.
(Mitgründer)
Tim Brauns
Mitgründer, Industriedesign, Mechanismen und Objekte
Gelernter Orthopädietechniker, danach Industriedesign an der Hochschule der Künste Berlin. Sein Diplom von 1995 galt Prothesen und Orthesen, die Rollthese wurde eines der bekanntesten frühen Projekte von e27. Er sammelte Alltagsdinge mit klugen Funktionsprinzipien und entwarf das Regalsystem SCALA.
(Geschichte)
1993 als Raum an der Hochschule der Künste gegründet, weil für einen ersten Auftrag eine Rechnung geschrieben werden musste. Der Name kam von einer Lampenfassung und legt sich auf keine Disziplin fest.
- 1975–1993
Bevor es e27 gab: Berlin und eine Generation, die anders denken lernte
Wie das Berlin der frühen 1990er Jahre und die Ausbildung an der Hochschule der Künste den Boden für e27 bereiteten.
- 1980er–1990er
Hans (Nick) Roericht und die Kunst des Fragens
Der Industriedesigner Hans (Nick) Roericht prägte mit seiner Lehre an der HdK Berlin die methodischen Grundlagen der späteren e27-Gründer.
- vor 1993
Fax Quintus und der Beginn des Multimedia
Von Roericht Produktgestaltung über Pixelpark New Media zum Fraunhofer IPK: die Stationen von Christian „Fax“ Quintus vor und neben e27.
- 1993
Eine Firma, gegründet, um eine Rechnung zu schreiben
Nach der Erinnerung der Gründer entstand e27 aus einem Auftrag für ein Orientierungssystem: Jemand musste eine Rechnung stellen.
- 1995–1996
Der menschliche Körper als Gestaltungsaufgabe
Tim Brauns, ausgebildeter Orthopädietechniker, machte Prothesen und Orthesen zum Thema seines Industriedesign-Diploms.
- 1996
VERA: eine virtuelle Welt für die Rehabilitation
Fax Quintus schloss sein Industriedesign-Diplom 1996 mit einem interaktiven Virtual-Reality-System für die Rehabilitation ab.
- 1996–1998
Eine Stadt, die durch die Zeit reisen konnte
Fax Quintus und die virtuelle Rekonstruktion des historischen Friedrichswerder: ein Forschungsbeitrag von 1998, kein reines e27-Projekt.
- 1996
Die Rollthese: den Prothesenfuß neu gedacht
Ein Rollmechanismus statt eines nachgebildeten Fußes: ein früher Entwurf von Tim Brauns, dessen Auszeichnung noch bestätigt werden muss.
- 1996–1998
e27 Umweltgestaltung: eine frühe Identität und ein Datumsrätsel
Eine Biografie von 1998 nennt ein Büro namens E27 umweltgestaltung, gegründet 1996. Die Gründer sprechen später von 1993.
- 1997
Drei Gestalter, ein Studio
Tim Brauns, Fax Quintus und Hendrik Gackstatter: was das Material über die Partnerschaft sagt und was noch nicht.
- 1999
Mehr als das Logo einer Filmfirma: e27 und Ziegler Film
Seit 1999 begleitet e27 die visuelle Identität von Ziegler Film. Das Studio gestaltet, es produziert keine Filme.
- Bis 2003
Ein Stuhl, der nicht stillsitzen wollte
Schaukelstuhl-Experimente und ungewöhnliche Möbel: Das Manuskript sieht darin die Methode, den Bewegungsmechanismus eines vertrauten Stuhls zu verändern.
- 2003
Die Gründer im Gespräch
Im Oktober 2003 führte Marion Godau Interviews mit Tim Brauns und Fax Quintus. Sie dokumentieren, wie die beiden ihre Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin erinnerten.
- 2004
Gestaltung für die Deutsche Filmakademie
2004 entwarf e27 Gestaltung für die Deutsche Filmakademie. Das Studio arbeitete an Erscheinungsbild und Kommunikation, nicht an Filmen.
- 2005
Dem Deutschen Filmpreis ein Gesicht geben
2005 steht im Manuskript für Druck, Erscheinungsbild, Websites und Broadcast-Gestaltung des Deutschen Filmpreises. Die Preisverleihung selbst gehört nicht zu den Aufgaben des Studios.
- 2010
PIT: Licht als verstellbares Instrument
PIT entstand 2010 in der Zusammenarbeit mit DOMUS. Das Manuskript beschreibt Leuchten, die Lichtquelle und Verstellmechanik trennen.
- 2010
Loll: Möbel aus Stahlblech
Experimentelle Fertigung und die Mailänder Möbelmesse: Das Manuskript führt Loll 2010 als Möbel aus Stahlblech.
- 2010
Ein Museum der gewöhnlichen Dinge
Am 25. und 26. April 2010 zeigte das Werkbundarchiv, Museum der Dinge, eine kleine Ausstellung über die Sammlung des Designers Tim Brauns: gewöhnliche Werkzeuge und Mechanismen als Quelle für Gestaltungsprinzipien.
- 2011
Poetry Happens
Poetry Happens: Tim Brauns, Werner Aisslinger und Fabien Dumas in Mailand. Das Manuskript nennt die Beteiligten, aber kaum Details.
- 2011
PIT OUT: Licht nach draußen
PIT OUT übertrug das Leuchtenprojekt PIT 2011 ins Freie. Das Manuskript verbindet es mit der Berliner Designmesse DMY.
- 2011
Ein Studio so groß wie eine Fußballmannschaft
Das PAGE-Agenturporträt vom 1. Februar 2011 ist die wichtigste Quelle für Gründung, Namen und Selbstverständnis von e27.
- 2012
Louis und die Sprache des Metalls
Louis ist ein Möbelentwurf aus dem Jahr 2012. Eine Auszeichnung mit dem Interior Innovation Award wird berichtet, ist aber noch nicht bestätigt.
- 2012–2014
Light Drop und Steel Drop für Pulpo
Zwischen 2012 und 2014 entstanden mit Light Drop und Steel Drop Leuchten für Pulpo. Das Manuskript nennt bisher nur diesen Rahmen.
- 2013
Strom auf der Straße: ebee Smart Technologies
2013 arbeitete e27 an Ladeinfrastruktur für ebee Smart Technologies. Das Manuskript nennt dazu bisher nur das Thema.
- 2015
Licht, Geometrie und Materialien: Produkte für B.LUX
2015 entstanden Produktkooperationen von e27 mit B.LUX. Das Manuskript nennt dazu bisher nur diese Zusammenarbeit.
- 2015
Der Deutsche Filmpreis ändert sein Erscheinungsbild
2015 überarbeitete e27 die Identität des Deutschen Filmpreises, mit der LOLA im Mittelpunkt. Das Manuskript nennt dazu bisher nur diesen Rahmen.
- 2016
Aus Stein eine Marke bauen: MAGNA
2016 arbeitete e27 für MAGNA an Marke, Architektur, Materialien und Industriedesign. Das Manuskript nennt dazu bisher nur dieses Themenfeld.
- 2017–2019
SCALA: Ein Regal wird zum System
SCALA, das Regalsystem von e27 und Tim Brauns für Müller Möbelfabrikation, wurde 2017 eingeführt und erhielt den German Design Award 2019.
- 2017
Eine Ausstellung über den Bau der Zukunft: IBA Thüringen
2017 arbeitete e27 an einer Ausstellung für die IBA Thüringen. Das Manuskript nennt dazu bisher nur das Thema.
- 2018–2026
Das Studio und die Stadt: 2018 bis 2026
Für die Jahre ab 2018 ist die Geschichte von e27 noch nicht aufgearbeitet. Dieser Beitrag nennt, was das Manuskript dazu festhält und was fehlt.
- 2018
Overlay für b.lux
Die B.LUX präsentiert auf der Light+Building 2018 in Frankfurt am Main die von e27 gestaltete Leuchte "Overlay"
- 2018
Fluid für Selux AG
Die Selux AG präsentiert auf der Light+Building 2018 in Frankfurt am Main das von e27 entwickelte LED Leuchtensystem "Fluid"
- 2018
cloq für domus
Geölte Eiche, innen naturbelassen, außen schwarz gebeizt - geschichtete Holzringe bilden ein spannendes Lichtobjekt.
- 2018
Fluid Produkt des Monats April 2018 bei on-light
Das Online Lichtmagazin on-light hat die Fluid von selux, Design von e27 berlin, Fax Quintus zum Produkt des Monats April gekürt: www.on-light.de/home/news/article/produkt-des-monatsapril-2018.html vielen Dank on-light !
- 2018
SCALA für den German Design Award 2019 nominiert!
Das SCALA Regalsystem, Design von e27, wurde für den German Design Award 2019 nominiert. " SCALA bietet individuelle Lösungen fürs Wohnen und Arbeiten. Das Regalsystem SCALA, das von Tim Brauns (e27) entworfen wurde und in unserer Augsburger Manufaktur hergestellt wird, stellt sich nun dem Urteil der Fachjury. "
- 2019
Herzlichen Glückwunsch …
… zum 10-jährigen Jubiläum der Stiftungswoche Berlin!

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